Thomas Glasmeyer - Puppenspieler

Thomas Glasmeyer wurde 1956 in Bochum geboren. 1971 trat er in H.-J. Fettigs Figurentheater »Kellerasseln« in Stuttgart-Degerloch ein.

Von 1973 bis 1975 führte er sein eigenes Puppentheater in St. Blasien im Schwarzwald. Neben dem Jurastudium in Konstanz und Würzburg widmete er sich nebenher der Puppenbautätigkeit.

Ab 1990 arbeitet er als freischaffender Puppenbauer und -spieler, gibt VHS-Kurse, gestaltet Workshops mit Kindern und Erwachsenen und baut sein Repertoire an selbst gebauten Puppen und Theaterstücken stetig weiter aus.

 

Mehr Informationen finden Sie unter
http://www.thomas-glasmeyer.de/ 

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Dieses Jahr das erste Mal bei Larizell dabei, spielt Thomas Glasmeyer für uns ein Kinder- und ein Erwachsenenstück:

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Vom kleinen König in der Hutschachtel

Es war einmal ein kleiner König. Der war so klein, dass er mit seinem Hofstaat in einer Hutschachtel Platz hatte. Als es wieder einmal um das Geburtstagsfest ging, und er, wie immer, Gäste laden wollte, da sagten Haushofmeister (ein echter Graf!) und Kinderfrau (eine echte Baronin!): Kinder? Womöglich bürgerliche? (wie jedes Mal, übrigens…) Nein, wir feiern so, wie immer! Geschenke auspacken, Blindekuh spielen und reichlich essen. (der Küchenchef empfiehlt gefüllte Pute oder Schweinskopf - klar, so wie immer…) Aber auf »so wie immer« hatte unser kleiner König diesmal keine Lust!Er zeigte seinen königlichen Dickkopf (keine Gäste, kein Fest, jawohl!) und befahl, seine beiden Brieftauben je mit einer Einladung zu versehen, und um die Welt zu schicken. So!

Auf der anderen Seite der Erde, in einem südlichen Meer, da schwamm eine kleine Insel, eine Insel, die die Form eines Hutes hatte…

Diese kleine Geschichte - für verständige Menschen ab vier Jahren - erzählt davon, wie schön es sein kann, mal etwas anders als »so wie immer« zu machen, und wie »noch viel viel schöner« es ist, wenn man dies mit Freunden tun kann.

Dauer ca. 45 Minuten.

 

 

Liebes- und Schelmengeschichten
aus 1001 Nacht

Shehrijar und Shahzaman, zwei erfolgsverwöhnte junge Könige (Indien und Samarkand) finden heraus, dass ihre Frauen sie betrügen. Gekränkt beschließen sie, ihrer irdischen Macht zu entsagen, zumindest, bis sie einen »noch Unglücklicheren« finden. Ob der Arglist der Weiber findet dieser sich jedoch schnell (in Gestalt eines trotteligen Dämons …). Zurück im irdischen Leben beschließt Shehrijar, jede Nacht eine neue Braut zu nehmen, und diese am nächsten Morgen enthaupten zu lassen.

Nach drei Jahren (bedenklich, angesichts knapper werdender Ressourcen) trifft er auf Shahrasad, der es gelingt, ihn mit ihren kunstvoll verwobenen Geschichten zu fesseln - 1001 Nächte lang. Sie erzählt von Bettlern und Königen, von Kaufleuten und Dämonen, treuen und untreuen Liebenden …

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